Wenn Sie Seiten im Internet besuchen, die verschiedene Dienste bieten, dann erwarten Sie im Allgemeinen, dass die ordnungsgemäße Behandlung Ihrer Privatsphäre und Ihrer personenbezogenen Daten vom Wohlwollen des Anbieters abhängt


1::Antivirus-Software
3::Datenschutz durch Technikgestaltung
2::Kryptografie

Diese Antwort ist leider falsch. Eine Antivirus-Software ist ein Programm, das Ihren Computer vor schädlicher Software schützt. Auch wenn eine Antivirus-Software Sie in manchen Fällen vor einem bösartigen Code schützt, der Ihren Datenschutz beeinträchtigen kann (z. B. Spionageprogramme), handelt es sich dabei nicht um eine in die Technik eingebettete Datenschutzentscheidung. Der Ansatz zur Einbindung des Datenschutzes in die Technik nennt sich Datenschutz durch Technikgestaltung und bedeutet, dass Datenschutzmaßnahmen (beispielsweise die Minimierung der Verarbeitung personenbezogener Daten, indem personenbezogene Daten so schnell wie möglich pseudonymisiert werden usw.) bereits von der ersten Phase der Software-Entwicklung an in die Produkte und Serviceleistungen eingebunden werden. Der Bedarf an Datenschutz durch Technikgestaltung (es sei erwähnt, dass auch der Begriff Datenschutz durch Technik in verschiedenen Texten anzutreffen ist) wird auch in der Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 angesprochen (die Verordnung trat am 24. Mai 2016 in Kraft und gilt ab dem 25. Mai 2018). Weitere Informationen finden Sie im ENISA-Bericht über Privatsphäre und Datenschutz durch Technikgestaltung: https://www.enisa.europa.eu/activities/identity-and-trust/library/deliverables/privacy-and-data-protection-by-design (auf Englisch)

 

Diese Antwort ist richtig. Datenschutz durch Technikgestaltung ist ein Ansatz, der die Privatsphäre dadurch schützt, dass Datenschutzmaßnahmen (beispielsweise die Minimierung der Verarbeitung personenbezogener Daten, indem personenbezogene Daten so schnell wie möglich pseudonymisiert werden usw.) bereits von der ersten Phase der Software-Entwicklung an in die Produkte und Serviceleistungen eingebunden werden. Der Bedarf an Datenschutz durch Technikgestaltung (es sei erwähnt, dass auch der Begriff Datenschutz durch Technik in verschiedenen Texten anzutreffen ist) wird auch in der Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 angesprochen (die Verordnung trat am 24. Mai 2016 in Kraft und gilt ab dem 25. Mai 2018). Weitere Informationen finden Sie im ENISA-Bericht über Privatsphäre und Datenschutz durch Technikgestaltung: https://www.enisa.europa.eu/activities/identity-and-trust/library/deliverables/privacy-and-data-protection-by-design (auf Englisch)

 

Leider ist diese Antwort nicht ganz richtig, auch wenn die Kryptografie als Entscheidung über die Privatsphäre in eine Technologie eingebettet werden kann. Kryptografische Techniken können insofern als eine Form der Technologie zum Schutz der Privatsphäre (Privacy Enhancing Technology - PET) verstanden werden, dass sie Datenvertraulichkeit bieten; die Kryptografie ist jedoch nur ein Beispiel für technischen Maßnahmen, durch die der Datenschutz gefördert werden kann. Die richtige Antwort lautet: Datenschutz durch Technikgestaltung. Es handelt sich um einen Ansatz, der die Privatsphäre dadurch schützt, dass Datenschutzmaßnahmen (beispielsweise die Minimierung der Verarbeitung personenbezogener Daten, indem personenbezogene Daten so schnell wie möglich pseudonymisiert werden usw.) bereits von der ersten Phase der Software-Entwicklung an in die Produkte und Serviceleistungen eingebunden werden. Der Bedarf an Datenschutz durch Technikgestaltung (es sei erwähnt, dass auch der Begriff Datenschutz durch Technik in verschiedenen Texten anzutreffen ist) wird auch in der Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 angesprochen (die Verordnung trat am 24. Mai 2016 in Kraft und gilt ab dem 25. Mai 2018). Weitere Informationen finden Sie im ENISA-Bericht über Privatsphäre und Datenschutz durch Technikgestaltung: https://www.enisa.europa.eu/activities/identity-and-trust/library/deliverables/privacy-and-data-protection-by-design (auf Englisch)



(z. B. des Betreibers der Webseiten). Um den Schutz Ihrer Daten zu gewährleisten, wäre es besser, wenn Anbieter Datenschutzentscheidungen direkt in die Technik selbst einbetten würden, statt ihre allgemeinen Verpflichtungen lediglich in rechtsgültigen Dokumenten darzulegen. 

Die Einbettung von Datenschutzentscheidungen in die Technik nennt man …